2009 · Die Welthandwerker | Kunstforum · Weil der Stadt

Die Ausstellung ist ein Projekt der Künstlergruppe maximal im Kunstforum Weil der Stadt e.V. im Steinhaus in der Kirchenburg in Weil der Stadt-Merklingen

 


 

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Sonntag, den 28. Juni 2009 um 11 Uhr im Steinhaus

BEGRÜßUNG
Reinhard Bösenberg

EINFÜHRUNGSREDE
Dr. Sabine Heilig, Kunstverein Nördlingen

AUSSTELLUNGSDAUER
28. Juni – 19. Juli 2009

ÖFFNUNGSZEITEN
Mi und Fr 16-19 Uhr · Sa und So 11-17 Uhr

FINISSAGE
So 19. Juli 15.30 Uhr

Kunstforum Weil der Stadt e.V.
Steinhaus in der Kirchenburg
Hausener Straße (Ortsmitte)
71263 Weil der Stadt-Merklingen

 


Betreten wir die Bühne von maximal. Tauchen wir ein in die Kunst des Inszenierens.

 

Welthandwerker EG

Los geht es im Erdgeschoss. Der Raum ist niedrig und dunkel. Zwischen zwei breiten Holzstützen durchsichtige Folienbahnen, dazwischen sind Werkzeuge eingeschlossen, die man zum Bau eines Hauses braucht. Aus dem Kellergeschoss dringen Handwerksgeräusche durch eine vergitterte Luke empor.

 


 

Welthandwerker OG-1

Über eine Treppe gelangt man ins erste Obergeschoss. Kleine Fenster, dicke Außenmauern, ein großer Raum mit vier tragenden Stützen. Auch hier wurden Balken mit Transparentfolie umwickelt, damit ein Raum im Raum entsteht, der wie ein Schaukasten wirkt. Die Kunstwerke stehen in einer Reihe, entlang einer Außenwand auf dem Boden.

 


 

Welthandwerker OG-2

Im zweiten Obergeschoss wieder ein Folienraum im Raum, darin ein Eisenbett, an dessen Gestänge ein Regenschirm hängt. Zudem zwei ineinandergestellte Zinkwannen, ein grüner Gartenschlauch, abgestellte Plastiktüten mit Leergut und eine künstliche Lichtquelle, diesmal unter dem Bett.

 


 

Welthandwerker OG-2

Die Kunstwerke sind auf 4 Meter langen Dachlatten befestigt. Die lineare Lattenkonstruktion an den Wänden und teilweise im Raum folgt keinem Schema, wirkt spontan aufgestellt. An den Arrangements findet die Kunst Halt, wenngleich es labil und provisorisch wirkt. Hier muss noch weitergebaut werden. Die Arbeit ist längst noch nicht abgeschlossen.

 


 


 


Rede zur Ausstellungseröffnung am 28. Juni 2009

Sehr geehrter Herr Bösenberg,

meine Damen und Herren,

sieben unterschiedliche künstlerische Positionen, eine gemeinsame Präsentation.

Nichts wäre für den Besucher nachvollziehbarer als eine herkömmliche Ausstellung mit Bildern an der Wand und Skulpturen im Raum. Doch weit gefehlt! Die Stuttgarter Künstlergruppe maximal antwortet auf die allerorten anzutreffende Monotonie des Ausstellungsalltags auf ihre ganz spezielle, eigenwillige Art und Weise. In facettenreichen Konzepten und Environments treten ihre Kunstwerke mit Dingen der Alltagswirklichkeit in einen spannungsreichen Kontext.

Doch zunächst:

Isa Dahl malt kraftvolle Bewegung, harmonisch ineinander verwobene Pinselschwünge, selbst das Licht schwingt mit, Organisches in Nahaufnahme?

Thomas Heger sortiert, ordnet zu, malt Gefäße und Gegenstände zurückgenommen im Farbraum. Auch der Mensch tritt auf, kleinformatig und wie verloren in der Farbfläche des Bildes.

Rolf Kilians Bilder sind oft nicht rechtwinklig; ihre äußere Form folgt der Binnenform. Geometrie mit visuellen Stolperfallen, oben-unten, vorne-hinten, – wie ist es richtig?

Bernd Mattiebe malt und arbeitet multimedial. In seinen leuchtenden, kontrastreichen Bildern wurde die Farbe über die Leinwand geschüttet. Eine starke Wirkung – und wir sind mittendrin.

Rainer Schall zeigt die Symbiose von Gegenstand und abstrakter Geste in einer lyrischen Bildsprache, ein moderner Geschichtenerzähler mit den Mitteln der Malerei.

Daniel Wagenblast arbeitet mit der Kettensäge an einer Typologie seiner männlichen Holzfigur. Er bürdet ihr unendlich viele Aufgaben auf, die eigentlich kaum zu schaffen sind.

Bernhard Walz’ Markenzeichen ist das abstrakte Farbrelief aus dicker, glänzender Farbe. Verblüffend wie uns das Materialbild in seinen Bann zieht.

Alle sieben sind Individualisten. Die eigene künstlerische Identität – das ist das Eine;

maximal – das Andere!

Und wie wird man ein „maximalist“? Gar nicht, denn die Findungsphase ist seit 15 Jahren abgeschlossen. Die sechs Künstler und eine Künstlerin mit dem studentischen Background der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart treten seit damals regelmäßig mit gemeinsamen Projekten und Aktionen an die Öffentlichkeit – ihnen besonders wichtige Ausstellungen waren die „7 x 24 Stunden“ in der Galerie Reihe 22 in Stuttgart sowie die Ausstellungen im Forum Kunst in Rottweil und im E-Werk in Freiburg.

Das Logo der Gruppe, eine Wortmarke, gibt sich ebenso selbstbewusst wie hintersinnig (Vorderseite der Einladungskarte!). maximal drückt der Kunst ihren Stempel auf und versichert sich selbst durch das Copyright. Eine „Schöne Aussicht“ (1998), „Freie Wahlen“ (2001), „Baden“ (2001), „Wohnen“ (2003), „träumen“ (2004), „die Welt begreifen“ (2004), „undercover“ (2004), einen „plan-e“ (2004), „Zwischenstand“ (2008), all das kann man nur mit maximal haben (um hier nur einige Ausstellungstitel zu nennen).

Dass dabei immer Hand angelegt werden muss, versteht sich von selbst.

Die „Welthandwerker“, wie sie sich anlässlich dieses Projekts für das Kunstforum Weil der Stadt nennen, vermitteln eine ungefähre Vorstellung von der Mühsal handwerklichen Tuns. Mit Besen, Schaufel, Hacke und Schubkarren bewaffnet gehen sie auf der Einladungskarte auf die Pirsch, die friedliche Eroberung unseres Planeten beginnt.

Doch, dass die Künstler dabei weder Pinsel noch Farbtuben, weder Kettensäge, noch Stechbeitel oder Leinwände mit sich führen, irritiert.

Die Ausstellung hier im Steinhaus Merklingen trägt diesem Konzept Rechnung. Zu sehen sind zum einen Kunstwerke wie Gemälde auf Leinwand oder Holz und Skulpturen, zum anderen Alltagsgegenstände in großer Zahl und unterschiedlichster Couleur. Neben Möbeln, einem Teppich, allerlei Handwerkszeug vom Bau, Katalogen, und Kartenmaterial gibt es auch einen Globus, leere Bierflaschen, Plastiktüten, ein Bett, Dachlatten, Neonleuchten und durchsichtige Plastikfolie in großem Umfang. Alles versammelt sich auf den drei Etagen des Gebäudes, vom Erdgeschoss bis unters Dach.

Aus dem Kellergeschoss, das nicht betreten werden kann, dringen Handwerksgeräusche durch eine vergitterte Luke empor. Man hört es im ganzen Haus hämmern, bohren, sägen: „Die Handwerker sind im Haus“, wie man so schön sagt.

Vor fünf Jahren habe ich maximal kennengelernt. Damals füllte die Gruppe für den Kunstverein Nördlingen eine gesamte Wohnetage in der Altstadt mit ihrer Kunst: „identity rooms, wohnenträumen“, so der Ausstellungstitel. „Frisch, frech, frei“, schrieb uns dazu ein Besucher ins Gästebuch. Frei von jedem Dogmatismus, frech in der Wahl der Mittel, frisch im künstlerischen Ausdruck, darf ich ergänzen.

Der künstlerische Impuls, der die Gruppe antreibt, ist nicht nur der Aspekt gemeinschaftlicher Aktionen mit größerer Streukraft, sondern auch Diskussionsfreude und ungebrochenes Interesse an den Erscheinungen des Lebens, in denen Kunstwelt und Alltagswirklichkeit nahtlos ineinandergreifen.

Räume sind wie Gedanken, sagt die Malerin Isa Dahl. Sie füllen sich mit Ideen genauso wie ein leerer Bildraum, mit Nützlichem, mit Unbrauchbarem, Schönem, Scheußlichem und allerlei unterschiedlichem Material. In Räumen und aus ihnen entstehen Geschichten. Hier passiert das Leben schlechthin, es entwickelt sich, entsteht immer wieder etwas Neues.

Die Rauminstallationen und Environments von maximal dokumentieren diesen immerwährenden, schöpferischen Akt. Die Akteure bleiben gleich, die Requisiten verändern sich kaum, doch das Ergebnis ist immer ein anderes. Einfache Eingriffe verändern die Situation grundlegend. Immer gleich ist hingegen die Situation für die Kunst. Weder im Atelier, noch in einer Galerie oder im klassischen Ausstellungsbetrieb sind die Kunstwerke derart mit der Lebenswirklichkeit konfrontiert. Sie erhält im Kontext der Rauminstallationen eine gänzlich andere Wirkung als im herkömmlichen Zusammenhang. Frei von ästhetischen oder monetären Zwängen muss sie sich hingegen jetzt mit dem jeweiligen Ort und seiner speziellen Situation auseinandersetzen. Doch Herausforderungen machen die Sache spannend und das Prozesshafte, das sich Entwickelnde wird Teil der künstlerischen Botschaft von maximal.

Betreten wir nun die Bühne von maximal. Tauchen wir ein in die Kunst des Inszenierens. Los geht es im Erdgeschoss. Der Raum ist niedrig; es ist vergleichsweise dunkel. Stühle und ein Sofa, davor ein Teppich laden zum Verweilen ein. Ausstellungskataloge von maximal liegen zur Ansicht aus. Es sind keine Gemälde oder Skulpturen zu sehen. Dagegen zwischen zwei breiten Holzstützen durchsichtige Folienbahnen, die vom Boden bis zur Decke reichen. In dem durch sie entstandenen Raum sind Werkzeuge eingeschlossen, die man z.B. zum Bau eines Hauses braucht (Schubkarre, Eimer, Schaufeln usw.).

Über eine Treppe gelangt man ins erste Obergeschoss. Kleine Fenster, dicke Außenmauern, ein großer Raum mit vier tragenden Säulen charakterisieren diese Etage. Wieder wurden Balken mit Transparentfolie umwickelt, ist damit ein Raum im Raum entstanden, der wie eine Vitrine oder eine Art Schaukasten wirkt. Das ungewöhnliche Material fällt sofort ins Auge, ist uns seine Verwendung doch in gänzlich anderem Zusammenhang bekannt (Frischhaltefolie, Verpackungsmaterial…). Man kann die Gegenstände im Folienraum gut erkennen: es sind mehrere unterschiedliche, kleine Tische. Darauf liegen Stadtpläne, Karten, Atlanten. Zwei Tische werden mittels Leuchtkästen mit blauen und grünen Folien von unten beleuchtet. Ein Globus steht auf einem ovalen antiken Holztisch. Leere Bierflaschen sind über Tische und Boden verstreut. Es sieht beinahe so aus, als ob der Ort gerade erst verlassen wurde. Doch wie passt das alles zusammen? Wer hat sich hier aufgehalten? Was fand hier statt?

Globus und geografische Karten bedeuten Welterkundung. Die magische Lichtstimmung indessen zerstreut diese handfeste Interpretation wieder. Und wie in einer ersten Planungs- oder Bauphase stehen hier nun die Kunstwerke in Reih und Glied an den Wänden entlang auf dem Boden. Sie haben ihren endgültigen Platz noch nicht gefunden. (Von jedem Künstler ist in diesem Geschoss eine Arbeit zu sehen.)

Der visuelle Bezug zwischen der Installation in der Raummitte und der Präsentation der Kunstwerke an den Außenwänden ist nicht schwer zu schaffen. Doch je nach Standort kann der Betrachter nur einen verschwommenen Blick auf die Kunst werfen. Die Folie überdeckt die Hälfte der Bilder. Man muss sich bewegen, um klar zu sehen. maximal spielt hier mit dem häufig verbreiteten Konsumverhalten beim Betrachten von Kunst. Dem oberflächlichen Darüberhinweggehen ist ein Nachhaken, Hinterfragen, ein mehrmaliges, intensiveres Hinsehen gegenübergestellt.

Doch stellt sich grundsätzlich die Frage, inwieweit und ob überhaupt der Betrachter die Kunstwerke durch die Installationen anders oder intensiver wahrnimmt. Eines passiert auf alle Fälle, man begibt sich aufmerksamer auf die Suche danach; so ist es zumindest mir ergangen. Erst in einem zweiten Schritt verbindet sich dann die Bildwirklichkeit mit den Inszenierungen. Wie geht es weiter, möchte man fragen?

Antworten darauf gibt die zweite Etage.

Wieder treffen wir auf einen Folienraum im Raum: ein Eisenbett, an dessen Gestänge ein Regenschirm hängt, zwei ineinandergestellte Zinkwannen, ein grüner Gartenschlauch, abgestellte Plastiktüten mit Leergut sind zu sehen. Und wieder gibt es eine künstliche Lichtquelle, diesmal unter dem Bett, die eine abstrakte Beleuchtungssituation erzeugt. Wir begegnen wieder einem Ort, der Rätselhaftes enthält, Fragen aufwirft, der Geschichten zu erzählen vermag. Wer geht hier zu Bett? – der „Welthandwerker“ etwa nach getaner Arbeit? Oder ist die Installation analog zu Spitzwegs „Armem Poeten“, der im undichten Dachkämmerchen mit stoischer Ruhe die Unwägbarkeiten des Lebens erträgt, ein ironisches Zitat für die labile Existenz des Künstlers in der Gesellschaft?

Es geht uns ums Tun“, hat Isa Dahl gesagt (Gespräch mit der Verfass.) und betont, dass Kunst immer ein Prozess sei, etwas Vorläufiges habe. Das stimmt auch in diesem Sinne: Die Folie macht den Raum nicht wirklich bewohnbar.

Und die Kunstwerke im 2. OG? Sie sind auf 4 Meter langen Dachlatten befestigt. Die lineare Lattenkonstruktion an den Wänden und teilweise im Raum folgt keinem Schema, sondern wirkt spontan aufgestellt. An den Arrangements findet die Kunst Halt, wenngleich es labil und provisorisch wirkt. Hier muss noch weitergebaut werden. Die Arbeit ist längst noch nicht abgeschlossen.

Fazit:

Witz und Ironie sowie eine selbstkritische Hinterfragung künstlerischer Standpunkte sind immer wiederkehrende Merkmale der „maximalistischen“ Kunstauffassung. Interpretiert man den Gruppennamen gemäß seiner lexikalischen Bedeutung, so könnte man meinen, die Künstler übten sich darin in einer höchsten Daseinsstufe.

Ganz im Sinne aktueller Kunsttrends wird die geforderte Mitarbeit (neudeutsch: Interaktion) des Betrachters auch bei maximal als Mittel zur Wahrnehmungssteigerung eingesetzt. Ihre Kunst markiert als Strategie die Schnittstelle, das Interface, zwischen Wirklichkeit und künstlerischer Bildwelt. Wir können in dieser Ausstellung zwar keine technischen Geräte bedienen, Knöpfchen drücken, mit der Maus über den Bildschirm klicken oder Lichtschranken auslösen, werden von maximal aber durch andere Kunstgriffe gezielt in dialogische Situationen geführt.

Was bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch undenkbar war, ist hundert Jahre später eingetreten: Noch nie zuvor hat sich der Künstler von der Vorstellung verabschieden müssen, mit seinem Werk etwas Einmaliges zu schaffen, das vom Betrachter lediglich hingebungsvolle Bewunderung abverlangt. Der überholte auktoriale Künstlerbegriff (allwissend, Urheber) hat zu einer Neubestimmung des künstlerischen Verständnisses geführt. Dieser ist heute darauf ausgerichtet, den Betrachter durch dessen Mitwirkung zu fesseln, den stummen Dialog hör- und sichtbar zu machen. Das hat zur Folge, dass Installationen, Environments und Performences wieder mehr Aufmerksamkeit von Seiten der Künstler erfahren.

Schon Umberto Eco hatte Anfang der 1970er Jahre „das Kunstwerk in Bewegung“ konstatiert, als noch kaum jemand eine Vorstellung vom medialen Zeitalter hatte. Eco erstellte ein hypothetisches Modell, mit dem „ein Kunstwerk die größte Mehrdeutigkeit verwirklichen und vom aktiven Eingriff des Konsumenten abhängen kann, ohne damit aufzuhören, Kunstwerk zu sein“ (U. Eco, Das offene Kunstwerk, Frankfurt/M.,1973, S. 8).

Dass heutzutage Interaktion nicht nur ein Schlagwort für die Medienkunst, sondern auch für die klassischen Bildkünste geworden ist, zeigt, wie sehr der multimediale Mensch diese Aktivität auch einfordert.

Die ortsbezogenen Projekte von maximal, die immer auf den Ausstellungsraum und seine Bedingungen ausgerichtet sind, haben in der Tat eine Art interaktives Potential.

Orte von maximal sind solche, an denen etwas ausgelöst wird, was den Betrachter emotional berührt. So nehmen wir Platz auf den Stühlen, setzen uns aufs Sofa, blättern die Kataloge durch, betrachten die Kunst im Kontext der Installationen, – die Distanz schmilzt, es geschieht etwas…

Dazu passt abschließend das Zitat von Marcel Duchamp: „Der schöpferische Vorgang erhält eine völlig neue Bedeutung, wenn der Betrachter sich dem Phänomen der Verwandlung gegenübersieht. Mit der Verwandlung der trägen Materie in ein Kunstwerk findet eine eigentliche Substanzverwandlung statt, und die wichtige Rolle des Betrachters besteht darin, das Gewicht des Werkes auf der ästhetischen Waage zu bestimmen. Also: es ist nicht der Künstler allein, der den schöpferischen Akt bis zum Ende vollzieht, denn der Betrachter erst stellt den Kontakt des Werkes mit der Außenwelt her, indem er die ihm innewohnenden Werte entziffert und interpretiert und so einen eigenen Beitrag zum schöpferischen Vorgang leistet…“ (aus: E. Trier, Bildhauertheorien im 20.Jh., S. 263/64).

In diesem Sinne wünsche ich allen Künstlern von maximal auch für die Zukunft weiterhin Schöpferkraft, Ideenreichtum, Witz und Spontaneität, auch für die eigene Arbeit Erfolg,

dem Kunstforum Weil der Stadt noch viele so wunderbare Ausstellungen wie diese –

und sage Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

© Dr. Sabine Heilig, Nördlingen, im Juni 2009